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Ein freudiges Hallo. Mit kleinen Gruppen Ausflüge machen und die Leute strahlen zu sehen, wenn sie die Fahrt mit dem TIXI-BUS so richtig geniessen. Das ist Balsam für die Seele. Beim Kaffeehalt gibt es viel zu erzählen. Sie freuen sich, diese tolle Abwechslung erleben zu dürfen und sind dankbar. Ein Lächeln, ein Händedruck, ein herzliches Dankeschön...... So erfahre ich viel Sonnenschein in fröhlicher Runde. Frieda Schoch  
   

Vieles, was für mich selbstverständlich ist, ist für mobilitätsbehinderte Mitmenschen eine Herausforderung. Durch meine TIXI- Fahrten bin ich schon vielen wunderbaren Menschen begegnet, die zur inneren Bereicherung meines Lebens beitragen.
Eva Overtveld  
   
Wir suchen Fahrerinnen und Fahrer!  Unsere Fahrerinnen und Fahrer werden sorgfältig in ihre neue Aufgabe eingeführt und lernen unter fachkundiger Leitung den richtigen Umgang mit unseren Fahrgästen und mit den technischen Sicherheitsvorrichtungen in unseren Fahrzeugen.
Auf die stetige Anpassung an die neuesten Sicherheitsvorrichtungen legen wir grossen Wert. Mit Ihrer Anmeldung verpflichten Sie sich, vor und während des Fahreinsatzes keinen Alkohol zu drinken.
Ihre Anmeldung richten Sie bitte an den Präsidenten. >Kontakt  
TIXI-Erfahrungen eines Sozial-Praktikanten  
Die zwei Wochen des Sozialpraktikums haben mir die Möglichkeit geboten, einen kleinen Einblick in das Leben von Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer zu erhalten. Dabei konnte ich auch sehen, mit welchen alltäglichen Problemen Menschen mit einer Behinderung zu kämpfen haben. Im Rollstuhl wird eine Treppe plötzlich zum unüberwindbaren Hindernis. Eindrücklich für mich waren all die verschiedenen Betroffenen mit denen ich während dieser Zeit zu tun hatte. So durfte ich während dieser zwei Wochen eine Vielzahl an jungen und alten Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen im Tixi Taxi begrüssen. In unserem Alltag sehen wir diese Leute nur selten und mir wurde einerseits bewusst, wie viele Menschen effektiv von einem solch schwierigen Schicksal betroffen sind und andererseits, wie stark die Betroffenen auf Hilfe von aussen angewiesen sind. Diese Abhängigkeit stelle ich mir als zusätzliche Belastung für die Betroffenen vor.

Die ersten Tage
An den ersten beiden Arbeitstagen durfte ich zwei erfahrene Tixi Fahrer begleiten. Klaus und Ernst haben mir an diesen beiden Tagen gezeigt, wie die Rollstühle in den Autos fachmännisch befestigt werden und auf was besonders während der Fahrt zu achten ist. Da die Rollstühle nicht gefedert sind und im Auto etwas erhöht stehen, ist besonders in den Kurven Vorsicht geboten.
Die restliche Zeit war ich dann jeweils alleine unterwegs. In diesen zwei Wochen lernte ich die Strassen der Region noch besser kennen und zum Teil standen auch längere Fahrten bis nach Luzern oder nach Zürich auf dem Tagesplan.

Unter der Woche
Nach der ersten Woche kannte ich einen Teil der Kundschaft bereits und auf den kurzen oder längeren Strecken entwickelten sich Gespräche. Dadurch erhielt ich auch einen Einblick in die persönlichen Lebensumstände der Betroffenen und musste feststellen, wie schnell ein Leben auf den Kopf gestellt werden kann und welche Folgen es für die Betroffenen haben kann. Zum Beispiel:
Regelmässig musste ich Menschen ins Dialysezentrum fahren und habe gesehen wie viel Zeit eine Dialyse in Anspruch nimmt (über vier Stunden) und wie anstrengend es für die Betroffenen ist. Diese Prozedur muss zudem alle zwei Tage wiederholt werden, dadurch wird die Dialyse nicht zur zu einer körperlichen Belastung für die Patienten, sondern auch zu einer zeitlichen.

Unter der Woche standen vorwiegend Fahrten zu Ärzten, Spitälern oder Therapiezentren auf dem Programm. An gewissen Tagen ist das Leben der Behinderten Menschen geprägt von diversen Arztterminen und der "Ärztemarathon" gibt die Tagesstruktur vor. Ich weiss wie ungern ich persönlich zu einem Arzt gehe und litt mit meinen Fahrgästen mit. Aber nicht nur Fahrten zu Ärzten standen auf dem Programm, so durfte ich ein kleines Mädchen regelmässig jeweils morgens zur Schule fahren und/oder abends wieder nach Hause bringen.

Am Wochenende
Am Samstag sahen die Fahraufträge anders aus. Das gesellschaftliche Leben ruft und viele Menschen, welche in Langzeitpflegeheimen wohnen, nutzen die Gelegenheit um Verwandte oder Bekannte zu treffen um aus ihrem Alltag auszubrechen. Ohne Fahrdienst der Stiftung Tixi wäre dies oftmals nicht möglich.
Nebst dem direkten Kontakt mit den behinderten Menschen, erhielt ich auch einen kleinen Einblick in die tägliche Arbeit von Pflegepersonal und habe gesehen wie aufwändig die Betreuung von Behinderten ist.

Schlusswort
Das zweiwöchige Sozialpraktikum war für mich eine gute Erfahrung, welche ich nicht missen möchte. Ich hatte immer Freude an der Arbeit und habe die Zeit genossen.

@Jérôme Ehrenbaum